Rendite unabhängig vom Marktumfeld

Aktive Allokation in alternative, liquide und vollregulierte Investmentfonds bei überschaubarem Risiko

Diese Strategie der FiNet Asset Management GmbH richtet sich an Kunden, die eine Rendite relativ unabhängig von den Entwicklungen an den Kapitalmärkten suchen und eine Affinität für "Alternatives" haben. Weitere Infos gerne auf Anfrage. 

Profitieren Sie von unserem aktiven Anlagemanagement schon ab einer Einmalzahlung von 5.000 Euro. Entnahmepläne sind ab 30.000 Euro möglich.

Und in diesem Video stellt sich die FFB, unsere Abwicklungsplattform, vor.

    Hier die Eckdaten

    • ab 5.000 Euro bei Einrichtung eines Sparplanes von mind. 100 Euro
    • ab 30.000 Euro Einmalanlage ist ein Entnahmeplan möglich
    • Kein Agio
    • Keine Transaktionskosten
    • zwischen 25 und 45 Euro inkl. MwSt. Depotgebühr plus 0,15% "Systemgebühr" der FFB
    • Vermögensverwaltungsgebühr: 1,30% p.a. zzgl. 19% MwSt.
    • Bestandsprovisionen („Kick-Backs“) werden mit 25% Abgeltungssteuer versteuert und dem Depot quartalsweise wieder rückvergütet
    • Vierteljährliches Reporting

    Performance (Stand 06.03.2026)

    Strategie Mar 26 Feb 26 Jan 26 2026
    FAM Alternatives -1,13% 1,04% 0,75% 0,64%

    Kommentar für den Februar 2026

    Der Oberste Gerichtshof hat entschieden, dass der US-Präsident seine Befugnis bei der Einführung umfassender Zölle im Rahmen von Notfallbefugnissen überschritten hat. Die Begründung der Richter: Sie basierten auf einem nur für nationale Notstände gedachten Gesetz. Für Donald Trump ein Rückschlag, denn die Zölle sind ein zentrales Element seiner Wirtschaftspolitik.

    Die Richter bestätigten mit einer Mehrheit von sechs zu drei Stimmen eine Entscheidung einer niedrigeren Instanz, wonach der republikanische Präsident mit der Anwendung eines Gesetzes aus dem Jahr 1977 seine Befugnisse überschritten habe. Geklagt hatten von den Zöllen betroffene Unternehmen sowie zwölf US-Bundesstaaten ….

    So wollten wir eigentlich unseren Monatsbericht beginnen – doch dann kam „Operation Epic Fury“. Der Angriff auf den Iran kommt leider nicht überraschend, auch wenn der Zeitpunkt etwas überrascht hat. „Operation Epic Fury“ – übersetzt „epischer Zorn“ hat nicht nur die iranische Führung rund um Ajatollah Ali Chamenei ausgelöscht sondern inzwischen auch einen großen Teil der militärischen Infrastruktur wie Luftabwehr etc.  Die Folgen erleben wir seit Tagen in Echtzeit in den Medien und auch an den Finanzmärkten, die wie immer auf solche Ereignisse mit deutlichen Kursbewegungen in beide Richtungen reagieren. Vor allem die Energiemärkte verzeichneten deutliche Preisanstiege. Wie lange die Unsicherheit andauert, kann niemand seriös beantworten. Auch wie lange der Krieg noch andauert und ob es am Ende zu einem Regimewechsel kommt, ist offen. Dem iranischen Volk und der Region wäre es so zu wünschen!

    Aber warum haben die USA und Israel das Land angegriffen? Geht es nur um die Befreiung des Volkes? Es geht wohl um viel mehr. Möchten die USA vielleicht China und Russland zeigen, über welche militärischen Fähigkeiten man tatsächlich verfügt? Es ist jedenfalls aus militärischer Sicht erstaunlich und schon fast bewundernswert, wie schnell die Lufthoheit gewonnen wurde, trotz vergleichsweise leistungsfähiger Abwehrsysteme und Aufklärung mit viel russischer und chinesischer Unterstützung. Inzwischen können amerikanische und israelische Kampfflugzeuge weitgehend ungehindert am Himmel agieren, was die militärischen Optionen deutlich erweitert und das Regime (was noch davon übrig ist) mit Blick auf die nächsten Wochen in eine unangenehme Situation versetzt.

    Zudem liefert Iran sein Öl primär nach China. Ging es darum, China aufzuzeigen, dass man hier vulnerabel ist? So wie der Westen bei seltenen Erden, Pharmaprodukten und anderen Gütern eine kritische Abhängigkeit von China aufweist? Ging es darum, China Grenzen aufzuzeigen und dem chinesischen Erpressungspotenzial etwas entgegenzusetzen?

    Wie man erkennen kann, geht es um die große Weltpolitik und den Kampf um die Vormachtstellung zwischen den USA und China. Europa sitzt dabei nicht am Tisch! Das konnte man zuvor auch auf der Münchener Sicherheitskonferenz MSC erkennen. Die Rede von US-Außenminister Rubio war zwar „freundlich“ aber eigentlich eine Ohrfeige an Europa – und alle standen auf und applaudierten. Und tags darauf trifft er sich mit Orban ….

    Der Februar war bis zum 27. Februar ein recht guter Monat – trotz der Niederlage Trumps vor dem obersten Gericht. Bei den Zöllen hat er seine Kompetenzen überschritten! Akzeptieren tut er es allerdings nicht und erhob zum Trotz global erst 10 %, dann am Tag darauf 15 % Zölle auf alles. Vor allem europäische, japanische und Aktien aus den Schwellenländern stiegen deutlich, während die USA im Minus schlossen (S&P 500 in US-Dollar -0,87 %, Nasdaq 100 – 2,32%). Globale Aktien inn US-Dollar legten leicht um 0,64 % zu, in Euro um rund 1,5 %. Auch Anleihen konnten sich gut entwickeln. Der deutsche RexP legte um 0,98 % zu, der europäische breite iBoxx Overall um 1,17 %. Die großen Gewinner waren aber wieder einmal Edelmetalle. Gold stieg um 7,83 %, Silber sogar um 11,44 %. Aber auch Rohöl stieg schon im Vorfeld des Angriffs um 2,39 % bzw. 4,84 % je nach Sorte (WTI bzw. Brent).

    Für "Alternatives" Strategien war der Monat mit einem Plus von 1,04% sehr gut. Nur vier der eingesetzen Fonds wiesen ein Minus aus. Das Ergebnis setzt sich wie folgt zusammen:

    Aktien (long/short/marktneutral/): 0,02%
    Renten: 0,05%
    "Alternatives": 0,98%

     

    Änderungen/Anpassungen in der Strategie

    Es sind aktuell keine Änderungen an der Strategie geplant.