FAM TWin Solution - der Hybrid mit der Kraft der zwei Herzen

Der klassische Kaufen-und-Halten-Ansatz des vergangenen Jahrtausends wird den heutigen Marktbedingungen immer weniger gerecht und zunehmend durch intelligente, wissenschaftlich fundierte Ansätze ersetzt. Hier setzen sich zwei Herangehensweisen durch. Die eine verzichtet vollkommen auf Prognosen bzw. "Timing" sowie die Auswahl von Einzeltiteln während die andere durch aktives, risikokontrollierendes Management gekennzeichnet ist. Zwei unterschiedliche Wege, die das gleiche Ziel verfolgen – den langfristigen Vermögensaufbau.

Wie kann ich in Zukunft mein Vermögen anlegen?

Trotz der potenziellen Gefahren ist es keine Lösung, das Vermögen auf Festgeldkonten in Höhe der Inflation zu parken. Steuern und eine offizielle Preissteigerung von derzeit etwas über 2 % (Stand Mai 2025) zehren die Zinsen mehr als auf. Innovative, langfristige und nachhaltige Konzepte sind daher gefragt. 

Die FiNet Asset Management bietet Ihnen eine innovative fondsbasierte Vermögensverwaltung an, die dem Kunden die langfristigen Erträge von Aktien liefern kann. Dabei setzen wir auf Fonds von Dimensional Fund Advisors (DFA). Gleichzeitig sollen aber die zwischenzeitlichen Verlustphasen abgefedert werden. Hier werden aktive, alternative Investmentfonds eingesetzt, die in Krisenzeiten ihre Stärken unter Beweis gestellt haben. Eine Endkundenbroschüre steht im Downloadbereich zur Verfügung.

Je nach Ihrer persönlichen Risikoneigung bieten wir zwei Varianten (50 und 70) an, zwischen denen Sie bei Bedarf auch kostenfrei wechseln können.

    Beide Strategien haben folgende Eigenschaften

    • ab 5.000 Euro bei Einrichtung eines Sparplanes von mind. 100 Euro
    • ab 30.000 Euro Einmalanlage ist ein Entnahmeplan möglich
    • Kein Agio
    • Keine Transaktionskosten
    • Halbjährliches Rebalancing
    • zwischen 25 und 45 Euro Depotgebühr pro Jahr zzgl. Systemkosten der FFB von 0,15 % inkl. MwSt.
    • Managementgebühr von 1,30 % p.a. zzgl. 19% MwSt.
    • Vierteljährliches Reporting
    • Einsatz von derzeit 4 Fonds von Dimensional Fund Advisors (DFA) sowie 8 weiteren "alternativen" Investmentfonds

    Performance (Stand 31.08.2026)

    Strategie Aug 26 Juli 26 Q2/26 Q1/26 2026 2025 2024 2023 2022
    FAM TWin Solution 50 1,51% -0,90% 6,90% 0,74% 8,34% 3,39% 9,46% 4,83% -5,30%
    FAM TWin Solution 70 2,14% -0,83% 9,57% 1,41% 12,54% 4,45% 12,98% 7,27% -5,12%

    Kommentar für den August 2026

    Ein Monat im Spannungsfeld von Schulden, Zinsen und Inflation

    Die Aktienmärkte entwickelten sich trotz des weiter angespannten geopolitischen Umfelds im August überwiegend positiv. So legte der DAX um 2,45 %, der US-amerikanische S&P 500 um 2,62 % und der Nasdaq 100 um 4,18 % zu. Globale Aktien in Euro konnten ein Plus von 1,60 % verbuchen.  

    Bei Anleihen sieht es anders aus. Einst „sichere“ Staatsanleihen kamen global auf Grund wieder steigender Inflation erneut unter Druck. Besonders die Energiepreise belasten seit dem Irankrieg und „fressen“ sich durch die gesamte Lieferkette ... Die Straße von Hormus ist seit Ausbruch der militärischen Auseinandersetzungen Ende Februar überwiegend gesperrt beziehungsweise nur eingeschränkt passierbar; wiederholte Öffnungsankündigungen wurden jeweils kurzfristig zurückgenommen. Die US-Rohölreserven sinken infolge der Lage weiter. Und in Deutschland liegt der Gasspeicherfüllstand mit rund 50 % zur Jahreszeit historisch niedrig (Vorjahr: rund 62 %), was die Versorgungssicherheit für den kommenden Winter belastet und Energiepreise stützt.

    In der Folge sind in den USA, Deutschland, Japan und vielen anderen Ländern die 10jährigen Zinsen so hoch wie seit 10 oder 15 Jahren nicht mehr. In Japan sind es sogar historische Höchststände. Gleichzeitig hat die US-Staatsverschuldung im August erstmals die Marke von 40 Billionen US-Dollar überschritten – ein Anstieg von rund 3,8 Billionen seit Amtsantritt der aktuellen Administration und eine Verdopplung seit 2017. Die Zinslast auf die Schulden übersteigt inzwischen den gesamten US-Verteidigungshaushalt. Verschärfend wirkt der enorme Kapitalbedarf für den KI-Infrastrukturausbau (Rechenzentren, Chips, Energie), der zusätzliche Nachfrage nach Fremdkapital erzeugt und die Diskussion um eine mögliche Überhitzung bei KI-Investitionen befeuert.

    In diesem Umfeld legten beide Strategien zu (siehe Tabelle). Weitere Informationen können Sie zeitnah den Factsheets entnehmen.